Weihnachtsbrief

 Der Weihnachtsbrief, das ist doch klar,
pünktlich, wie in jedem Jahr
bringt euch nur gute Wünsche mit,
alle sollen bleiben gesund und fit.
Ich wünsche euch ein frohes Fest,
im Kreis der Familie, im warmen Nest.
Fürs neue Jahr viel Glück und Segen,
auf Sonnenschein folgt auch mal Regen,
doch lasst euch nicht unterkriegen,
am Ende wird das Gute siegen.
© Marlene Gockel

 

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Der Weihnachtsabend naht heran
in seiner ganzen Herrlichkeit,
mit grossen Augen, wie Kinder dann
sehnen wir uns nach Feierlichkeit.
Wie schön war es zur Kinderzeit,
die Wünsche waren klein und bescheiden;
die Herzen öffneten sich weit,
sag selbst: Wir warn doch zu beneiden.
In der Christnacht gingen wir zur Kirche hin
und wollten das Jesuskind in der Krippe sehn,
ganz feierlich wars uns im Herzen drin
und andächtig sah man uns vor der Krippe knien.
Danach gingen wir heim, meist durch tiefen Schnee,
in unseren Herzen noch die Weihnachtslieder,
zum aufwärmen gabs heissen Tee
und dann sangen wir: „Alle Jahre wieder…..“!
© Marlene Gockel

 

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Was bedeutet das Wort – Weihnachten?

W – wie : Wunder der heiligen Nacht,
 E  - wie : Engel hat die Botschaft gebracht.
 I   - wie : In die Herzen zieht Friede ein,
H  - wie : heilige Familie in den Stall hinein.
N  - wie : Nikolaustag ist schon gewesen,
A  - wie : andächtig haben wir ihm vorgelesen.
C  - wie : Christkind kommt in dieser Nacht,
H  - wie : Herzen erfreut und Schlaf bewacht.
T  - wie : Träume, wie in der Kinderzeit,
E  - wie : ewiglich und hocherfreut,
N  - wie : Nacht der Nächte – oh Seligkeit!
© Marlene Gockel

 

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Weihnachten das Fest der Liebe
 in unsern Herzen wird es warm,
ach wenn es doch noch lang so bliebe
fern von Kummer und von Gram.
Aus den Wolken weisse Flocken
rieseln auf die Erde nieder
und ich schaue voll Entzücken
weisse Weihnacht wird es wieder.
Ich wandere raus aus grauen Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
und es lässt mich schier erschauern,
o wie schön ist doch die Welt.
Ich seh hinauf zu tausend Sternen,
die so hoch am Himmel stehn,
und ich träum von weiten Fernen
doch ich werd nach Hause gehen.
Die ganzen Strassen sind verlassen,
die Fenster hell, in jedem Haus,
leise geh ich durch die Gassen
schön und friedlich sieht alles aus.
Wenn die Glocken dann erklingen
fühl ich keine Einsamkeit,
dann erklingt ein helles Singen,
oh du schöne Weihnachtszeit!
© Marlene Gockel

 

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Weihnachten die schöne Zeit,
das Christkind kommt, ist nicht mehr weit.
Wenn dann noch Schnee vom Himmel fällt,
sieht sie verzaubert aus, unsere Welt.
Wir denken zurück, als wir Kinder waren,
wir war’n aufgeregt an allen Adventstagen.

Am 6. Dezember kam der Nikolaus
mit Knecht Ruprecht in unser Haus.
Wir saßen ganz artig im guten Zimmer,
der Nikolaus fragte uns dann immer;
wer kann mir jetzt ein Gedicht aufsagen,
der bekommt aus Knecht Ruprechts Sack gute Gaben.

Vor Aufregung brachte man keinen Ton heraus,
die Rute schwang durch die Luft, oh Graus,
manchmal war uns richtig bange.
Zum Glück dauerte es nicht lange
und Nikolaus ging wieder fort.
In Gedanken bin ich oft an diesem Ort.

Auch heute fallen vom Himmel sachte die Flocken,
die Kinder toben im Schnee und frohlocken.
Jetzt warten alle auf die heilige Nacht
und fragen:“ Hat das Christkind mir was gebracht?“
Sie gehen zur Kirche, zur Christmette hin
und andächtig sie an der Krippe knien.

Den Zauber der heiligen Nacht sie versteh’n,
wenn sie das Jesuskind in der Krippe seh’n.
Dann singen alle das Lied, Stille Nacht.
Der Engel hat die frohe Botschaft gebracht,
nicht nur den Hirten auf dem Feld,
dem ganzen Land, der ganzen Welt.
Der Heiland ist uns geboren heut,
das alle Welt erfreut.
© Marlene Gockel

 

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Weihnachten – welch herrliches Wort,
keiner möchte an diesem Tag fort.
Möchte daheim bleiben mit seinen Lieben,
vielleicht hat ein guter Freund geschrieben.
Vater liest die Weihnachtsgeschichte,
die Kinder erzählen kleine Gedichte
vom Christkind oder vom Nikolaus,
und Plätzchenduft zieht durchs ganze Haus.
In der guten Stube steht der Tannenbaum,
sein Lichterglanz erhellt den ganzen Raum.
Da ruft die Kirchenglocke zur heiligen Nacht,
vom Himmel fallen die Flocken ganz sacht
und alle stapfen durch verschneite Strassen
zur Kirche hin, und ganz verlassen,
steht einsam dort ein Haus am Wald,
ein Weihnachtslied daraus erschallt.
Es ist so schön, als ob Engel singen
und unsere Herzen bringts zum klingen.
Das Lied erzählt von der heiligen Nacht,
welch Wunder sie uns Menschen gebracht.
Die Kinder an der Hand der Eltern gehen
und mit staunenden Augen an der Krippe stehn.
Und auf einmal klingt es über Flur und Feld,
Friede auf Erden, Friede auf der ganzen Welt.
© Marlene Gockel

 

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Schon wieder ist ein Jahr vergangen
und Weihnachten steht vor der Tür,
da überkommt mich ein Verlangen
zu schicken gute Wünsche dir.
Grad ist der Sommer erst vorbei,
der Herbst der kam mit grossen Schritten,
die Blätter fielen 1 2 3
jetzt fahrn wir schon mit unseren Schlitten.
Wenn draussen alles weiss geworden,
die Welt erstarrt in Eis und Schnee,
die Kinder – noch ganz ohne Sorgen
Eislaufen auf zugefrornem See.
Dann denk ich an vergangene Zeiten,
als wir noch alle Kinder warn,
mussten die gute Stube vorbereiten,
damit zu uns das Christkind kam.
Heiligabend läuteten die Glocken
und riefen uns zur Kirche hin,
vom Himmel rieselten die Flocken
alle Kinder an der Krippe knien.
Und wenn dann alle Menschen sangen,
das schönste Lied war: Stille Nacht,
hatten alle Kinder rote Wangen
und fragten: Was hats Christkind mir gebracht?
Das sind so meine Erinnerungen
an meine Kinderzeit zu Haus,
wir warn 4 Mädchen und 2 Jungen
und lebten nicht in Saus und Braus.
Doch warn wir glücklich und zufrieden
mit unsern Mitteln, die wir hatten,
bist du im Herzen Kind geblieben,
ist dein Leben voll Licht und ganz wenig Schatten.
© Marlene Gockel

 

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